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Obwohl die Wattwanderstrecke zwischen Föhr und Amrum während der Saison
markiert ist, sollte man diese Tour nur unter kundiger Führung vornehmen. Neben
einigen Privatpersonen bietet auch die Wyker Dampfschiffs-Reederei (WDR) eine
Wanderung von Föhr aus an. Die Wattführer sind geschulte, ortskundige und gut
ausgerüstete Kenner der örtlichen Verhältnisse. Neben Kompaß, Signalraketen,
Funkgerät, Rettungsseil, Seekarte und Tidenkalender führen sie unter anderem
auch Verbandsmaterial und Rettungsdecken mit.
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Die Wanderungen beginnen auf Föhr am Parkplatz in Großdunsum, der etwas nördlich
des Schöpfwerks Föhr West liegt. Hier sind auch die aktuellen Termine
angeschlagen, die ebenso durch den monatlichen Veranstaltungskalender „Was ist
los auf Föhr?" und die Kurverwaltungen in Erfahrung gebracht werden können.
Einige Zeit, bevor das ablaufende Wasser seinen niedrigsten Stand erreicht hat,
geht es vom Parkplatz etwas nördlich ins Watt hinaus auf das insgesamt recht
gut begehbare Sandwatt-Gebiet. Die etwa sechs Kilometer lange Strecke kann man
in zwei Stunden leicht bewältigen. Die gegenüberliegende Insel Amrum, die
etwas südlich der Seevogelwarte an der Amrumer Odde angesteuert wird, erscheint
an Tagen mit guter Sicht zum Greifen nahe. Aber wenn man sich dann auf den Weg
macht, erkennt man, wie leicht man solche Entfernungen falsch einschätzt.
Der wahre Wattkenner, der auch noch etwas für seine Füße tun will, geht natürlich
barfuß. Zudem empfehlen sich Shorts oder eine Badehose unter der langen Hose,
da kurz vor Amrum ein etwas tieferer Priel, wo das Wasser leicht bis zu den
Oberschenkeln reichen kann, durchwatet werden muß.
Auf Amrum kann man von Norddorf aus per Bus nach Wittdün und dann mit der Fähre
wieder nach Wyk auf Föhr zurückfahren. Auch umfangreichere Touren, die noch
eine Inselführung mit Wanderung auf Amrum einschließen, werden angeboten.
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